Seminar
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Seminar

In einer mehrjährigen Ausbildung (zweimal im Jahr fünf Tage neben vertiefenden Übtreffen) werden musikalische Gesetzmäßigkeiten auf Grundlage der Anthroposophie vermittelt.

 

Durch das künstlerische Üben wird die werdende Erzieherin, wird der werdende Lehrer befähigt, die gewonnenen Fähigkeiten in der Pädagogik anwenden zu können.
Entscheidend ist dabei, dass der Wesenskern des heranwachsenden Menschen unberührt bleibt und nur die Hüllen des Menschen so ausgebildet werden, dass der Mensch mit seinem Schulabschluss befähigt ist, seinen schicksalsgemäßen Lebensweg konkret zu ergreifen. Die Pädagogik spricht daher das Kind im Ich an, so dass es freiheitlich aus sich selbst heraus – nicht aus Zwang oder Druck – die Entfaltung der Persönlichkeit bilden kann.
Neben allen Inhalten und Fähigkeiten, die dafür notwendig sind, ist die Karmakunde ein weiteres „neues“ Fach. Hier wird nach den von Rudolf Steiner angegebenen Karmagesetzen die Metamorphose verschiedener Individualitäten durch mehrere Leben angeschaut (nach seinen Angaben in den Karmavorträgen). Eine Erziehung, die heilen will, kann ohne den liebevollen Blick auf das Karma nicht wirklich erziehen.
Neue Spiele sind für das Erziehen der Atem, der die Kinderseele mit der Seele des Lehrers immer wieder neu belebend sich finden lässt.
Die Dreigliederung ist in der Grundintuition von Rudolf Steiner ein wesentliches Standbein der Ausbildung. Sie wird – einschließlich der Gedanken der Selbstverwaltung und der daran anschließenden Frage – in einem Fach „Dreigliederung“ unterrichtet.